Suche
  • Henneckenroder Str. 1 / 31188 Holle
  • Tel. 05062 – 9010 / kjh@kjh-henneckenrode.de
Suche Menü

Geschichte

Die Kinder- und Jugendhilfe liegt im kleinen Dorf Henneckenrode, das zur Gemeinde Holle gehört und sich südlich von Hildesheim im Tal der Nette befindet. Zentrales Gebäude ist das Schloss Henneckenrode. Es wurde 1579 im Stil der Weserrenaissance durch Heinrich von Saldern erbaut. Der Weg zum Schloss führt durch eine rundbogige Toreinfahrt. So gelangt man auch zur historischen Schlossgartenanlage mit aufgestautem Fischteich.

Im 16. Jahrhundert befand sich das Schloss Henneckenrode zunächst im Besitz der Familie von Saldern, später der Grafen von Bocholtz. Diese übergaben das Gut 1820 dem Landrentmeister Friedrich Blum, um ihre Geldschulden zu begleichen. Als Friedrich Blum verstarb, wurde das Anwesen zu einem Waisenhaus für Kinder umgewandelt – wie er es in seinem Testament verfügt hatte. Nach einem entsprechenden Umbau konnte das Waisenhaus 1838 eröffnet und 1856 den barmherzigen Schwestern übergeben werden. Heute wird die katholische „Blumsche Waisenhausstiftung“ von dem bischöflichen Generalvikariat Hildesheim verwaltet.

Mittlerweile ist aus dem historisch gewachsenen Kinderheim eine moderne Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung geworden. Die Kinder leben jetzt überwiegend in Wohngruppen außerhalb von Henneckenrode, jedoch weiterhin in ländlicher Umgebung.