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Traumapädagogik

Pädagogik des Sicheren Ortes

Ziel ist es, den traumatisierten Kindern und Jugendlichen positive und korrigierende Bindungsangebote in einem sicheren Lebensrahmen mit klaren und haltgebenden Strukturen zu bieten und ihre Grenzen und Möglichkeiten zu akzeptieren und zu beachten.

Vermittlung von Akzeptanz, Sicherheit, Kontinuität, Verlässlichkeit, Transparenz  und Berechenbarkeit

  • neues Vertrauen entsteht
  • Selbstwirksamkeit wird gefördert
  • Aggressionen werden abgebaut
  • Selbstwertgefühl und Entwicklungspotential wird gefördert
  • „Neue feinfühlige und emotional verfügbare Interaktionserfahrungen [ … ] helfen dem Gehirn vermutlich, sich neu zu strukturieren und es besteht nochmals eine Chance für [ … ] Entwicklung.“ (Brisch 2006)

Annahme des guten Grundes- „Alles, was ein Mensch zeigt, macht einen Sinn in seiner Geschichte“

Die Verhaltensweisen, mit denen Kinder/Jugendliche nach Traumatisierungen reagieren, sind für die PädagogInnen und die anderen Bewohner einer Gruppe häufig belastend. Die notwenige Wertschätzung der Verhaltensweisen der traumatisierten Kinder/Jugendlichen als Überlebensstrategien geht dabei oft verloren.

Für diese Kinder und Jugendlichen ist eine Würdigung und Wertschätzung ihrer notwendig gewordenen Verhaltensweisen jedoch ein entscheidender Schritt, um ihr Verhalten gemeinsam mit den PädagogInnen zu reflektieren und andere alternative Verhaltensweisen zu entwickeln.

Traumapädagogik fördert präventive Maßnahmen zur Verhinderung zwischenmenschlicher und institutioneller Gewalt

  • die pädagogischen Fachkräfte nehmen eine klare Haltung gegen Gewalt ein
  • sie treten Gewalt der Kinder und Jugendlichen untereinander entschieden entgegen

 Hilfen zur Emotions- und Impulsregulierung

  • Entwicklung eines Gespürs von Wut und Ärger
  • Einüben von Disziplin, Respekt und Pünktlichkeit
  • Abbau von Aggressionen
  • Notfallkoffer

Transparenz – „Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit“

Stabilisierung

 Spaß und Freude – „Viel Freude trägt viel Belastung!“

 Förderung des Selbstverstehens

 Förderung der Körper- und Sinneswahrnehmung

 Förderung der psychischen und physischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz)